Doppelt so viel Rente bei gleichbleibender Beitragszahlung ist möglich.
200.000 Euro angespart. Aber wie viel davon bekommen Sie tatsächlich zurück?
Versicherer berechnen lebenslange Renten mit Sterbetafeln. Darin berücksichtigen sie auch mögliche Zahlungen bis über 120 Jahre – und wie wahrscheinlich es ist, dass ein Versicherter dieses Alter erreicht.
Wie spät die Rechnung für Kunden aufgehen kann, zeigt eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Hamburg von 2022: Bei einem untersuchten Produkt eines Versicherungsunternehmens hätten Kunden mindestens 125 Jahre alt werden müssen, um ihr angespartes Kapital über die garantierte Rente vollständig zurückzuerhalten.
Unser Rechenbeispiel: drei Varianten bei Tod mit 85
200.000 Euro Kapital · Rentenbeginn mit 67 · Tod mit 85. Wir rechnen ohne Zinsen und Kosten sowie vor Steuern und Sozialabgaben. Die 125 Jahre stehen für das Alter, in dem die Summe der modellierten Rentenzahlungen das Startkapital vollständig erreicht hätte – nicht für eine angenommene durchschnittliche Lebenserwartung.
Ausgangspunkt ist eine Rente ohne Rentengarantiezeit und ohne sonstige Todesfallleistung. Das ist eine Rechenannahme. Zusätzlicher Hinterbliebenenschutz kann bei gleichem Kapital die monatliche Rente verringern.
Die dritte Spalte ergänzt eine angenommene Garantie bis zum Alter 90: 23 Jahre ab Rentenbeginn, davon noch fünf Jahre nach dem Tod mit 85. Für diesen Zusatzvergleich bleibt der Monatswert rechnerisch unverändert. Eine tarifliche Rentenminderung ist darin nicht eingerechnet.
Rente ohne Todesfallleistung
Kapital rechnerisch zurück mit 125
58 Jahre ab Rentenbeginn
Monatliche Rente im Modell
287,36 €
Bis zum Tod mit 85 ausgezahlt
62.068,97 €
Weitere Leistung an Hinterbliebene
0,00 €
Rechnerische Differenz zum Startkapital
137.931,03 €
Auszahlplan bis 95
Rechnerischer Kapitalverbrauch
28 Jahre ab Rentenbeginn
Monatliche Auszahlung im Modell
595,24 €
Bis zum Tod mit 85 ausgezahlt
128.571,43 €
Verbleibendes Guthaben mit 85
71.428,57 €
Zusatzvergleich: Garantie bis 90
Garantie ab Rentenbeginn
23 Jahre, davon fünf Jahre verbleibend
Monatswert für diesen Vergleich
287,36 €
Bis zum Tod mit 85 ausgezahlt
62.068,97 €
Weitere 60 Monatszahlungen an berechtigte Hinterbliebene
17.241,38 €
Insgesamt ausgezahlt
79.310,34 €
Rechnerische Differenz zum Startkapital
120.689,66 €
Der Auszahlplan liefert im Modell mehr als die doppelte monatliche Auszahlung. Mit 95 ist sein Kapital aufgebraucht.
Was bekommen Hinterbliebene tatsächlich?
Die 0 Euro gelten ausschließlich für die erste Modellvariante: Alle bis zum Tod fälligen Renten sind bezahlt; es besteht weder eine noch laufende Rentengarantie noch eine Kapitalrückgewähr, Hinterbliebenenrente oder andere Todesfallleistung. Unter diesen Annahmen werden die rechnerisch nicht zurückgezahlten 137.931,03 Euro weder an den Rentenbezieher noch an seine Familie ausgezahlt.
Eine Rentengarantie ist keine Zusage, das gesamte Startkapital zu erstatten. Im Zusatzvergleich werden nur die verbleibenden 60 Monatsrenten weitergezahlt. Voraussetzung ist, dass eine solche Garantie vereinbart ist und für die gesamte restliche Zeit anspruchsberechtigte Hinterbliebene vorhanden sind. Die konkrete Höhe und Zahlungsform richten sich nach der Zusage und den Vertragsbedingungen.
Rechtsgrundlagen und Quellen
§ 159 Abs. 1–3 VVG regelt das versicherungsvertragliche Bezugsrecht. Er begründet allein keine Todesfallleistung und keinen Anspruch auf Erstattung des rechnerisch noch nicht ausgezahlten Startkapitals.
Den steuerlich begünstigten Hinterbliebenenkreis und die Grenzen von Rentengarantiezeiten erläutert das BMF-Schreiben vom 12.08.2021, Randnummern 4–6, in der Fassung des Lohnsteuer-Handbuchs 2026. Für Kinder sind insbesondere § 32 Abs. 1 sowie Abs. 3–5 EStG maßgeblich. Diese Vorschriften ersetzen keine Prüfung des einzelnen Vertrags.
Zur Auswirkung zusätzlicher Todesfallabsicherung auf die Rentenhöhe: Produktinformation zur Rentenauszahlung, Seiten 1–2. Das dort beschriebene Produkt enthält standardmäßig eine Rentengarantiezeit; daraus lässt sich keine allgemeine Häufigkeit für den Markt ableiten.
Entscheidend ist deshalb: Wie viel Geld erhalten Sie zu Lebzeiten – und was bleibt für Ihre Familie? Genau darauf prüfen wir Ihre bestehende Altersvorsorge.
Reines Rechenmodell, kein Tarifangebot und keine versicherungsmathematische Rentenkalkulation. Summen mit ungerundeten Monatswerten berechnet; dadurch sind Cent-Abweichungen zur Summe gerundeter Einzelbeträge möglich. Die 23-jährige Garantie ist eine Modellannahme und nicht für jeden Tarif verfügbar. Rechen- und Quellenprüfung: 07.10.2026.
Hintergrund zum Rückzahlalter 125: Verbraucherzentrale Hamburg, 28.06.2022; Grundlagen der Rentenberechnung.
Ihre betriebliche Altersvorsorge im Blick
Sie und Ihre Mitarbeiter zahlen regelmäßig in die betriebliche Altersvorsorge ein. Doch wissen Sie, welche Versorgung daraus später entsteht – und ob Ihre bestehende Lösung die Möglichkeiten ausschöpft?
Genau hier setzen wir an. Wir von Hartmann & Hilton prüfen, ob sich mit den vorhandenen Beiträgen eine bessere Altersversorgung gestalten lässt. Im Mittelpunkt stehen die Leistungen für Ihre Mitarbeiter und eine Lösung, die zu Ihrem Unternehmen passt.
Bestehende Vorsorge auf den Prüfstand
Zunächst sehen wir uns an, was bereits vorhanden ist: die Versorgungsregelung Ihres Unternehmens, die bestehenden Verträge und die aktuellen Leistungsinformationen.
Was funktioniert gut? Wo entstehen Kosten? Welche Leistungen sind zugesagt? Und welche Gestaltungsmöglichkeiten wurden bisher berücksichtigt?
Auf dieser Grundlage vergleichen wir Ihre Lösung mit alternativen Konzepten. Eine Veränderung soll für Sie und Ihre Mitarbeiter einen nachvollziehbaren Vorteil bringen.
Smarte betriebliche Altersvorsorge
Worauf wir bei Ihrer Lösung achten
- Kosten: Welcher Anteil der Beiträge fließt tatsächlich in die Versorgung und welche Abschluss-, Verwaltungs- oder Anlagekosten fallen an?
- Rentenleistung: Welche Leistungen sind garantiert, welche nur hochgerechnet – und auf welchen Annahmen beruhen die Berechnungen?
- Auszahlung: Wie wird aus dem aufgebauten Kapital die spätere Rente und welche Auszahlungsformen stehen zur Verfügung?
- Hinterbliebenenversorgung: Was ist für den Todesfall vereinbart, wer erhält Leistungen und für welchen Zeitraum?
- Umsetzung im Unternehmen: Wie passen Finanzierung, Verwaltung und Betreuung zu Ihren betrieblichen Abläufen?
Konkrete Zahlen statt großer Versprechen
Wenn wir eine Alternative vorstellen, vergleichen wir sie unter nachvollziehbaren Bedingungen: mit demselben Beitrag, demselben Rentenbeginn und klar ausgewiesenen Kosten.
Garantierte Leistungen und unverbindliche Hochrechnungen zeigen wir getrennt. Ebenso betrachten wir, welche Chancen, Risiken und Leistungen für Hinterbliebene mit der jeweiligen Lösung verbunden sind.
So erkennen Sie, ob eine höhere ausgewiesene Rente auf einer besseren Gestaltung beruht oder ob sich dafür andere Leistungen oder Risiken verändern.
Welche Verbesserung für Ihre Mitarbeiter möglich ist, zeigen wir Ihnen anhand Ihrer konkreten Ausgangssituation.
Was kann Ihre betriebliche Altersvorsorge besser?
Sie möchten Ihre bestehende betriebliche Altersvorsorge überprüfen oder ein neues Konzept für Ihr Unternehmen besprechen? Schreiben Sie uns kurz, wie Ihre Versorgung bisher organisiert ist und was Ihnen wichtig ist.
Unser Spezialist für betriebliche Altersvorsorge setzt sich mit Ihnen in Verbindung.
